Ich lebe mit meinem Mann, unseren Kindern und Carlos – unserem 16 Jahre alten Labrador – im Schwarzwald bei Freiburg.
Jahrelang habe ich nach der perfekten Lösung gesucht, um meinen Alltag mit unseren Kindern für mich praktikabel zu machen. Das hat lange nicht funktioniert und endete in einem Burnout. Ich musste erst lernen, wie mein ADHS-Gehirn funktioniert und wie ich meine Energie einteilen kann, um nicht auszubrennen. Es war ein langer Weg, und ich hätte mir Unterstützung gewünscht. Die gab es nicht wirklich. Nur Tipps und gut gemeinte Ratschläge von neurotypischen Menschen, die für mich einfach nicht funktionierten. Ich fühlte mich unverstanden und allein mit meiner „Unfähigkeit“, die scheinbar alltäglichen Aufgaben einer Mutter konsequent zu erledigen. Es kostete all meine Aufmerksamkeit und verlangte mir alles ab.
Nach meinem Burnout habe ich mich 2024 auf den Weg gemacht, alles über ADHS gelesen, was mir in die Finger kam, und Dinge ausprobiert, verändert und angepasst.
Jetzt gebe ich anderen Müttern mit ADHS die Unterstützung, die sie brauchen, um mit der Mutterrolle besser klarzukommen. Damit sie die Zeit mit ihren Kindern genießen und ihnen zeigen können, wie es aussieht, mit ADHS gut durchs Leben zu kommen.
Fachlich bin ich Sozialarbeiterin M. A. und Gesundheitsmanagerin B. Sc. – und ausgebildete Trainerin für Frauen mit ADHS. Seit über zehn Jahren berate und begleite ich Menschen im sozialen und pädagogischen Bereich. Ich habe unter anderem Erfahrung in der sozialpädagogischen Familienhilfe, der Schulbegleitung und der Schulsozialarbeit.

