Deine Mentorin
Hallo,
ich bin Carolin.
Mama, mit ADHS-Gehirn.
Ich bin Sozialarbeiterin M.A., Gesundheitsmanagerin B.Sc., Trainerin für Frauen mit ADHS und habe selbst zwei Jungs mit ADHS – das, was ich dir hier weitergebe, ist also nicht nur graue Theorie, sondern alltagstauglich.
Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, anderen Müttern mit ADHS zu helfen, mit ihrem Gehirn zu arbeiten, um das Leben zu schaffen, das sie sich wünschen.
Meine Geschichte
Warum ADHSMomLife entstanden ist
Meine ADHS-Diagnose hat nicht plötzlich alles verändert. Sie hat mir geholfen, vieles besser einzuordnen, aber der eigentliche Bruch kam später: Als ich Mutter wurde, haben meine alten Systeme nicht mehr funktioniert. Was vorher irgendwie gereicht hat, war im Familienalltag plötzlich zu wenig. Zu viele Reize, zu viele Übergänge, zu viele Termine, zu viele Bedürfnisse auf einmal – und kaum noch Raum, um mich selbst überhaupt wahrzunehmen. 2024 war ich schließlich im Burnout.
„Mein Gehirn zu verstehen … hat alles verändert.“
In der Mutter-Kind-Kur habe ich gemerkt, dass es nicht nur mir so geht. Ich habe dort viele Mütter erlebt, die völlig erschöpft waren, ihre Kinder mit ADHS begleiteten und selbst kaum wussten, dass ADHS zu einem großen Teil vererbbar ist. Viele hatten nie darüber nachgedacht, dass vielleicht nicht nur das Kind betroffen ist, sondern auch die Mutter oder der Vater. Überall ging es um die Kinder, ihre Diagnosen, ihre Förderung und ihre Schwierigkeiten. Aber kaum jemand sprach darüber, wie es ist, selbst eine Mama mit ADHS zu sein und jeden Tag den Überblick über alle Termine zu haben, den Haushalt zu erledigen, Emotionen zu regulieren, Ausraster zu begleiten und Streit zu schlichten – und dabei ruhig und gelassen zu bleiben, obwohl man selbst längst kurz vorm explodieren ist.
Genau deshalb habe ich ADHSMomLife gegründet. Ich möchte, dass Mütter mit ADHS nicht nur als Unterstützerinnen ihrer Kinder gesehen werden, sondern selbst in den Mittelpunkt rücken. Nicht als Problem, sondern als Frauen, die verstehen dürfen, warum sie so lange gekämpft haben – und wie sie ihren Alltag so verändern können, dass er besser zu ihrem Gehirn und ihrem Familienleben passt.
